Filmgespräch: Glaube

Shownotes

Der spanische Film „Glaube“ hat in seinem Heimatland bereits einige Auszeichnungen bekommen, unter anderen dem spanischen Filmpreis 2026 für den besten Film. Erzählt wird die Geschichte einer 17jährigen, die sich entscheidet, in ein Kloster einzutreten und die Reaktionen ihrer Umwelt auf diese Entscheidung. Burkard Vogt hat sich den Film vorab mit einer Ordensschwester angeschaut, die erst vor kurzem ihre ewige Profess abgelegt hat – also das Versprechen, für immer im Kloster zu bleiben. Er wollte von ihr wissen, wie nah der Film an der Wirklichkeit ist. Und wenn ihr mehr über Orden im Bistum Würzburg wissen wollt, dann findet Informationen auf der Seite: www.orden.bistum-wuerzburg.de

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00:00:00: Naja, es geht darum meine Berufung zu finden und deshalb will ich

00:00:06: zurück.

00:00:08: Also um tot so Leben mit den Schwestern und Zeit im Kloster zu

00:00:12: verbringen!

00:00:15: Ein wichtiger Sache das mit der Berufung

00:00:18: Aynara ist siebzehn und erzählt ihrer Tante Malte, dass sie überlegt in ein Kloster einzutreten.

00:00:23: Diese wichtige Sache wird viel wirbel auslösen in der Familie.

00:00:27: Davon erzählt er Filmglaube der baskischen Regisseurin Alauda Ruiz de Azua.

00:00:33: Er wurde in Spanien mehrfach ausgezeichnet und kommt jetzt in die deutschen Kinos.

00:00:37: Schwester Katharina Elisabeth Glombig hat den Film vorab gesehen Und kann viele Aspekte dieser Berufungsgeschichte nachvollziehen.

00:00:45: Also wo ich die Parallel sehe ist glaube ich so dieses Suche.

00:00:58: Auch

00:00:59: von der Skepsis in der eigenen Familie kann die thirty-sechjährige Gerieter, Schwester einiges erzählen.

00:01:04: Im Film ist es vor allem Tante Malte, den den Plan der Jugendlichen hinterfragt.

00:01:15: Ist das Ganze auch wirklich deine Idee?

00:01:22: Oder hat man dir das vorgeschlagen?

00:01:31: und bringt sie Schritt für Schritt an bestimmte Orte.

00:01:33: Während ein Arra immer überzeugter ist, dass Gott sie ruft, versucht die Tante im Laufe des Films immer mehr sich von diesem Weg abzubringen.

00:01:41: Ihre Argumente?

00:01:42: Das Mädchen sei zu jung soll er erst einmal studieren solle ihren verwitterten Vater nicht alleine lassen.

00:01:48: Der steht dem Wunsch seiner Tochter scheinbar ein wenig gleichgültig gegenüber will sich nicht in ihre Angelegenheiten einmischen.

00:01:55: Ähnlich hatte Schwester Katharina Elisabeth erlebt, als sie mit sechsundzwanzig Jahren ihren Eltern erklärte, dass sie ins Kloster eintreten möchte.

00:02:03: Und ich weiß das noch wie heute!

00:02:04: Es war mein Geburtstag – ich habe am dreintaunsten Jahr nur Geburtstag und wir sitzen da bei mir in der Wohnung.

00:02:09: Ich sagte meinen Eltern, ich habe jetzt Anfang Februar ein Gespräch mit der Generaloberin von den Ritterschwestern.

00:02:15: Ich kann mir vorstellen dort den Orden

00:02:16: einzutreten.".

00:02:18: Mein Papa sagt noch so, das ist schön und meine Mutter sagt.

00:02:21: Jetzt haben wir dir einen Staubsauger geschenkt und du gehst ins Kloster.

00:02:24: Das kannst du uns doch nicht

00:02:26: antun.".

00:02:26: Die

00:02:26: Rita Schwester kann die Tante im Film aber auch ein bisschen verstehen?

00:02:30: Ja

00:02:30: diese Angst, die Angst des Kindes zu verlieren und auch diese Angst nicht zu wissen was kommt da.

00:02:37: Nehmen die jetzt die Rolle eigentlich als Tante hatte und das war auch die Angst meiner Mutter.

00:02:41: Neben sie jetzt meine Rolle ein, meine Mutterrolle.

00:02:44: Zum Thema Leben im Kloster gibt es viele Vorurteile sagt die Ordnenschwester und so manche Befürchtung sei unnötig.

00:02:51: Der siebzehnjährigen Einarer würde sich allerdings schon etwas

00:02:54: raten.".

00:02:55: Also ich finde, sie hätte eine Ausbildung erst mal machen sollen.

00:02:58: Weil ein Standbein zu haben das war für mich immer wichtig.

00:03:02: Ich wusste immer dass wenn es dem Kloster nicht klappt Das kann ja aber immer noch so sein.

00:03:06: Ich habe einen Beruf in den ich zurückkehren kann und das fehl mir bei ihr ein bisschen.

00:03:11: Den

00:03:11: Film findet sie absolut sehenswert auch weil er nahe an der Realität vieler ist die sich für ein Ordensleben entscheiden.

00:03:18: Und sie hat noch einen Tipp

00:03:19: Was ich auch wichtig finde wenn man in diesen film geht Dass man danach vielleicht mal wir haben genug klöten Bis dann wird's Wuxi, wo da auch Erschaffenburg oder Ruhr immer

00:03:28: hingeht

00:03:28: und einfach mal klingelt.

00:03:29: Oder mal anfrägt können.

00:03:31: wir kommen zum Gespräch.

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