Auf den Spuren von Franziskus (Teil 2): Transitus
Shownotes
Eine Kapelle, unscheinbar inmitten einer prunkvollen Basilika. Kaum vorstellbar, dass dieser Ort einmal zum Zentrum einer weltweiten Bewegung werden würde. Unterhalb der Stadt Assisi in Italien steht die Portiunkula-Kapelle (gespr. Por-ziun-kula). Genau hier starb Franz von Assisi – in der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober 1226. 800 Jahre später erinnert ein Jubiläumsjahr an diesen Moment. Eine Pilgergruppe aus Unterfranken hat die heilige Stätte besucht. Im Mittelpunkt steht dabei ein Wort, das mehr meint als einfach nur Tod: der „Transitus“, der Hinübergang. Judith Reinders berichtet.
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00:00:06: Wir feiern den Heimgang unseres Ordnungsvaters jedes Jahr.
00:00:09: Es ist eine sehr innige Feier, wo wir die Texte nochmal aufrischen lesen wie er gestorben ist in Gemeinschaft, wo er wollte im Portionkular mit einem wunderbaren Wort.
00:00:20: ich habe das meine getan.
00:00:21: was ihr zu tun habt wird euch Christus zeigen sehr loslassend und wertschätzen.
00:00:26: Bruder Josef Fischer gehört seit neunzehntneinundsebzig zum Orden der Franziskana Minoriten.
00:00:32: Er lebt im Franziskaner Kloster in Würzburg.
00:00:34: Für ihn ist Franziskus vor allem eines, ein Bruder und ein Vorbild für ein Leben das nicht um Besitz-und Abgrenzung kreist.
00:00:41: Das Wort Bruder ist für mich ein Schlüsselwort.
00:00:44: Der große Bruder Franziskos würde ich jetzt mal so sagen bei allen Titeln ist mir irgendwie sehr nahe und es ist ein großes auch vielleicht Ziel immer noch das einzuüben die Geschwisterlichkeit einzuuben.
00:00:57: Und diese Geschwisterlichkeit geht bei Franziskus weit über die eigene Gemeinschaft hinaus.
00:01:02: Sie betrifft auch den Umgang mit Menschen, die uns fremd sind und der Schöpfung.
00:01:06: Franziskuss hat die Natur nicht einfach als Ressource gesehen sondern als Mitwelt.
00:01:11: Also ich glaube er hat eine große Achtsamkeit gelebt für das was um ihn herum ist, netten den Menschen Auch für die Geschöpfe insgesamt.
00:01:19: vor allen Dingen hat so eine spezielle Wahrnehmung für das kleine und unscheinbare also zum Beispiel den Wurm.
00:01:26: Das zeigt sich auch in seinem Sonnengesang.
00:01:29: Die ganze Mitwelt verweist auf Gott!
00:01:31: Das Gebet hat Franziskus kurz vor seinem Tod geschrieben, er war an einer schweren Krankheitsphase und fast erblindet.
00:01:38: Trotzdem hat er versucht Leid-und-Tot mit in sein Gotteslob einzubetten.
00:01:42: im Sonnengesagen heißt es...
00:01:53: Seligene, die solches ertragen in Frieden.
00:01:57: Denn von
00:01:57: dir
00:01:58: höchster werden sie
00:01:59: gekrönt.".
00:02:01: Sein Transitus – sein Übergang in die Gemeinschaft mit Christus wird zum Anfang von etwas Neuem!
00:02:06: Der Würzburger Bischer Franz Jung erklärt es so….
00:02:22: Nur zwei Jahre nach seinem Tod wird Franziskus heilig gesprochen.
00:02:25: Sein Leben wirkt bis heute nach.
00:02:27: Bruder Josef Fischer erklärt, wo Franziskuss uns heute noch zum Vorbild werden kann.
00:02:32: Mir scheint es gibt so eine Situation heute dass Menschen es schwer fällt das Leben zu loben und dass der Franziskos uns helfen könnte leben als Geschenk und das Auftrag einfach neu in einer Freude anzunehmen um zu leben durch alles Mögliche, was das torpedoiert.
00:02:54: An Zerstörung an Verachtung und so weiter...
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