Dirigentenworkshop in Tansania
Shownotes
Damit das Singen im Chor klappt, braucht es einen Dirigenten, der davor steht und mit Gesten und Mimik zeigt, wie gesungen werden soll. Und natürlich gibt es Kurse, in denen man das richtige Dirigieren lernen kann. Solch einen Kurs hat kürzlich auch der Würzburger Domkapellmeister Alexander Rüth abgehalten – aber nicht in Würzburg, sondern im über 7000 Kilometer entfernten Tansania. Burkard Vogt berichtet über diese ungewöhnliche Fortbildungsveranstaltung.
Übrigens:
Das Konzertprogramm der Tansaniareise "Hope – Faith – Love" führt die Mädchenkantorei nochmal am 8. Oktober um 19 Uhr im Würzburger Neumünster auf. Der Eintritt ist frei.
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00:00:05: Oh, schon!
00:00:06: Atemübungen, das machen hier gerade die einunddreißig Teilnehmer eines dirigenten Workshops den der Würzburger Dunkapellmeister Alexander Rüd appellt.
00:00:14: Nicht etwa in Würzburg oder in Mannheim wo er einen Lehrauftrag hat sondern in Binger.
00:00:20: Das ist die Bischofsstadt der Wurzburger Partnerdiözese im Tanzania.
00:00:24: Zwei Wochen war ja mit seiner Mädchenkantorei dort auf einer Konzertreise unterwegs und hatte Gelegenheit genutzt mit ehrenamtlichen Dirigenten vor Ort in Kontakt zu kommen
00:00:35: festzustellen, was sind denn so die Bedarfe vor Ort?
00:00:38: Wie funktioniert den Koaliton in diesem Kulturkreis.
00:00:42: Kann ich da etwas zu
00:00:43: beitragen?".
00:00:44: Er konnte beobachten dass der Art wie die Tanzania ihre Chöre dirigieren von der westlichen Art des Dirigierens gar nicht soweit entfernt ist.
00:00:52: Vom Afrika-Referenten der Diözese Würzburg Burkhard Pechtl wusste er... Dass
00:00:57: ja da viele in den Kinderschuhen steckt viel musiziert wird, aber nicht systematisch.
00:01:04: und da ein großer Bedarf ist ja die Ausbildung ein bisschen voranzutreiben.
00:01:09: Sowas reizt mich immer so Pionierfelder.
00:01:12: Also bat er den Liturgierreferenten der Diözösin Binger, Vater Aydan Chimbe so ein Treffen zu organisieren.
00:01:19: Dass dann so viele Menschen an einem Samstag zu diesem Workshop kamen, wertete Rüt schon mal als Beleg dass es im Bereich der musischen Fortbildung einen Bedarf gibt.
00:01:28: Im ersten Teil ging's um die Theorie Die Rüt aber gleich mit vielen praktischen Übungen verbannt.
00:01:34: Mit den Armen schwingend bewusst atmen, die Verbindung zwischen Bewegung Atmen und Singen spüren.
00:01:44: Danach wurde es noch praktischer für die Kursteilnehmer.
00:01:48: Sie
00:01:48: waren eingeladen, das Repertoire des Konzertprogramms der Reise der Mädchenkantorei ausgewählt auszuprobieren und da haben sich schnell viele getraut auch ins kalte Wasser zu springen.
00:02:01: Und dann erst wurden natürlich die Dinge nochmal besonders deutlich, die wir am Vom Tag gemacht haben.
00:02:07: Die jungen Sängerinnen hatten die Anweisung sich ganz besonderst auf die Gestik der Dirigenten zu konzentrieren, damit diese eine unmittelbare Rückmeldung bekommen.
00:02:16: Da gelang nicht alles auf Anhieb!
00:02:26: Rütt ermutigte, gab Tipps, machte Beispiele und dann stellten sich doch eine Menge kleiner Erfolgserlebnisse ein dran zu bleiben und der Partnerschaft zwischen Imbinger und Würzburg auch eine musikalische Komponente hinzuzufügen.
00:02:55: Mit dem Ortsbischof John Gimbo hat er darüber bereits ein erstes Gespräch geführt, und auch die Teilnehmer der Workshops zeigten sich sehr interessiert.
00:03:17: schicken, formuliert mit der Bitte da nochmal so Angebote weiterhin zu schaffen.
00:03:22: Ob mit mir oder mit anderen sei dahin
00:03:24: gestellt.".
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