Onlinepetition - Christen in Palästina
Shownotes
Die Lage in Israel und Palästina ist seit dem Überfall der Hamas im Oktober 2023 sehr unübersichtlich – viele Menschen sind seitdem gestorben. Die Bewohner leiden unter den Zuständen, ob Juden, Moslems oder Christen. Gerade bei den Christen lässt sich ein Trend beobachten: Sie werden im sogenannten „Heiligen Land“ immer weniger. Viele ziehen weg aus dem Mutterland des Christentums. Eine Online-Pedition fordert die Kirchen bei uns auf, mehr dagegen zu unternehmen. Burkard Vogt hat sich darüber informiert.
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00:00:00: Wir befürchten, dass wenn das so weiter anhält, dass man Christen vielleicht in ein paar Jahren, wenn es so weitergeht mal beim Besuch bei Bethlehem im Museum aufsuchen muss.
00:00:14: Katras Reine ist Christin und in Deutschland aufgewachsen, lebt aber seit forty-fünf Jahren in der Nähe von Bethlehem.
00:00:20: Per Sprachnachricht äußert sie sich über die Situation der Christen im Palästina – dem Mutterland des Christentums!
00:00:26: Doch immer mehr Christen verlassen das Land.
00:00:28: Reine über die Gründe.
00:00:30: Wir haben viel erlebt in diesen vielen Jahren, in denen ich hier mit meiner Familie lebe, in Tv'er und Kriege, Ausgangssperrebelagerungen Aber so hat sich das noch nie eskaliert wie in den letzten drei Jahren.
00:00:47: Besonders die Arbeitslosigkeit ist noch nie so hoch gewesen, da der größte Arbeitsgeber Israel ist wo die Arbeit verhindert wird und der größter Arbeitsgeger ist der Tourismus besonders für Bethlehem Da die Touristen auch nicht kommen Es kommen keine Gäste.
00:01:07: Unter größter Arbeitsgeber wäre auch die Landwirtschaft, wenn das Land nicht annektiert wird.
00:01:12: Im sogenannten heiligen Land machen die Christen inzwischen nur noch unter ein Prozent der Bevölkerung aus.
00:01:17: Das macht auch dem Buchautor und Journalisten Johannes Zang aus Goldbach bei Herr Schaffenburg große Sorgen.
00:01:23: Schon lange begleitet er beispielsweise der Utna Saar einen Christen, der einen Weinberg- und als Begegnungsprojekt zählt der Völker etwa elf Kilometer außerhalb von Bethlehem betreibt.
00:01:34: Der berichtet zunehmend auch von Problemen mit militanten Siedlern.
00:01:51: Und sie stehlen palästinensische Ernten, Vieh-Fahrzeuge.
00:01:57: Sie haben Häuser in Brand gesteckt und Autos in Brand.
00:02:02: Er hat also große Angst, dass er sein Land über kurz oder lang verlieren
00:02:06: wird.".
00:02:07: Auch das führt bei den Palästinsern immer wieder zum Entschluss wegzuziehen – vor allem bei den Christen unter ihnen sagt Zang!
00:02:15: Die Christen haben natürlich auch oft schon irgendeinen Verwandten in Wien, Paris, Brüssel oder Berlin und damit einen Anknüpfungspunkt um auszuwandern.
00:02:26: Das ist bei den muslimen nicht so stark ausgeprägt Aber das habe ich immer wieder gehört, die Muslime sind standhafter.
00:02:36: Wir gehen schneller
00:02:37: weg.".
00:02:37: Zang geht die Situation sehr zu Herzen und er findet, die christlichen Kirchen und die Politik bei uns müssten sich mehr für das Schicksal der Christen in Palästina einsetzen.
00:02:46: Letztes Jahr hatte er nach einer Reise verschiedene kirchliche Stellen angeschrieben – Bischofskonferenzen, christliche Institute und Organisationen – und fast keine Antwort erhalten!
00:02:58: Jetzt hat er im Juni eine Online-Petition gestartet.
00:03:01: Sie
00:03:01: richtet sich
00:03:02: an
00:03:03: alle Menschen, die irgendwie kirchlich sich verbunden wissen und die Zielgruppe ist die Deutsche Bischofskonferenz und die EKD, die Evangelische Kirche Deutschlands dass sie ihre Stimme klarer erheben sollen auch in Richtung Politik, in Richtung Regierung das die Christen an der Wiege der Christenheit.
00:03:27: Der Petition kann man sich noch bis November anschließen, dann will Zang sie der katholischen und der evangelischen Kirche überreichen.
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