Mädchenchor reist nach Afrika
Shownotes
In der Ferienzeit mal wegfahren – das gehört für viele Schüler zum Höhepunkt der freien Zeit. Für die Sängerinnen der Mädchenkantorei der Dommusik Würzburg steht da in diesem Sommer etwas ganz besonderes auf dem Programm: Sie dürfen die letzten zwei Wochen der bayrischen Sommerferien auf eine Konzertreise nach Mbinga in Tansania. Dafür werden sie sogar ganz offiziell als Kulturbotschafterinnen ausgesandt. Burkard Vogt hat sich mal vorab mit drei Sängerinnen getroffen und wollte wissen, wie sie sich auf diese Reise vorbereiten.
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00:00:00: Also wir sind die Mädchenkantorei am Württburger Dom und zusammen machen wir unfassbar gern Musik, proben mehrmals die Woche.
00:00:06: Und haben auch viele Konzerte und zusammen singen wir einfach
00:00:09: gerne!
00:00:09: Die achtzehnjährige Marie Schulze beschreibt in aller Kürze, was die Mädchenkantorei der Würzburger Domusik so normalerweise macht.
00:00:17: Doch zum Konzept des Chores gehören immer wieder auch Reisen ins Ausland und da steht am Ende der Sommerfee ein etwas ganz Besonderes an.
00:00:24: mit über vierzig Sängern und einigen Begleitern geht es nach Mbinga im Tanzanier.
00:00:29: Die vierzehnjährige Marie Häusler freut das sehr!
00:00:32: Ja ich finde also ist es irgendwie wie so ein riesiger Girls-Trip irgendwie?
00:00:36: Es ist halt einfach so das was sich jedes Mädchen eigentlich wünscht, mit so einer großen Mädchengruppe weit wegzureisen und das wird uns ja ermöglichen.
00:00:44: Das ist einfach total toll!
00:00:45: BINGA ist die Partnerdiözese des Bistum-Württesburg.
00:00:48: Die Jugendlichen erwartet dort eine völlig andere Kultur Und für manche wie die dreizehnjährige Theo van Opel die erste längere Reise ohne Eltern.
00:00:57: Das ist auch ein bisschen das bevor ich am meisten Angst habe weil wenn ich irgendwie krank werde kann meine Mutter mich nicht einfach abholen aber auch eben mit dem Chor und dann auch mit lauter Menschen, die man zwar kennt.
00:01:09: Aber mit denen man in der Regel noch nicht vierzehn Tage gemeinsam verbracht hat.
00:01:14: Ja das wird bestimmt sehr besonders!
00:01:16: Um
00:01:17: die Aufregung ein bisschen im Zaum zu halten kann man sich ja gut vorbereiten.
00:01:21: Marie Häusler hat zum Beispiel angefangen die Landessprache Swahili zu lernen – und ein bisschen was geht da auch schon?
00:01:27: Also ich könnte sagen, Habari, Gina, Languni, Marie na Nina Doka o Jerumani.
00:01:34: Und das heißt halt so viel wie Hallo Ich heiße Marie und ich komme aus
00:01:36: Deutschland.
00:01:37: Klingt doch schon sehr professionell!
00:01:39: Der Chor fährt natürlich nicht nur zum Relaxen nach dem Binger.
00:01:42: Marie Schulze erklärt das große Ziel des Ganzen.
00:01:45: Ja es ist ja kein klassischer Urlaub den man jetzt macht sondern wir gehen da zusammen hin als Chor und wir singen gemeinsam und treten auch mit den Menschen dort in Kontakt.
00:01:53: und da freue ich mich besonders drauf.
00:01:54: mal diese Kultur kennst du lernen den Menschen vielleicht auch zusammen zu singen und einfach Spaß zu haben.
00:02:00: Und die Gemeinschaft vom Chor zu
00:02:02: stärken.".
00:02:02: Am Tag vor der Abreise werden dem Mädels als Kulturbotschafterinnen ganz offiziell im Würzburger Rathas ausgesendet, dann sind sie sechzehn Tage unterwegs!
00:02:12: Das Motto unter dem ihre Auftritte in Afrika stehen werden passt zum Botschafter da sein – es lautet Hope Face Love Hoffnung, Glaube Liebe.
00:02:21: Dazu haben sie ein Konzertprogramm eingeübt und darin detalten ist auch das deutsche Volkslied Kein schöner Land in unserer Zeit dass Co-Leiter Alexander Rüt extra mit einem Swahili Text verknüpft hat.
00:02:34: Es ist Theophars Lieblingslied auf dieser Reise Da
00:02:37: die Botschaft auf beiden Sprachen ähnlich ist.
00:02:39: Wir haben eine Übersetzung von den Swahiliteilen drin im Heft stehen Und ich finde einfach diese Bedeutung wahnsinnig schön Dass zwei Sprachen sich gemeinsam für Eine bessere Welt einsetzen.
00:02:51: Eine besseren Welt kann nur entstehen, wenn die Menschen sich besser kennen und verstehen.
00:02:56: Nicht nur Marie freut sich deshalb sehr auf die Begegnungen mit den Menschen dort.
00:03:00: Ja ich bin glaube ich tatsächlich auch sehr gespannt darauf diese Kultur oder diesen Alltag auch kennenzulernen vielleicht auch den Alltag von Menschen in unserem Alter jetzt mal so kennenzulen wie diese leben und ob man da vielleicht sich auch noch was mitnehmen kann für sein alltägliches Leben.
00:03:15: Und Theofa hat einen ganz handfesten Grund, warum sie zuversichtlich auf die Reise schaut!
00:03:20: Wir haben ja beim Katholikentag den Bischof aus dem Binger kennengelernt und er wirkte so herzlich und so nett und ich glaube wenn die Menschen dort alle so sind dann wird es eine richtig schöne Reise mit richtig schönen Begegnungen.
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