Gesegnet in den Urlaub

Shownotes

Bevor es Richtung Berge, Meer oder Campingplatz geht, machen manche noch einen ganz besonderen Zwischenstopp: auf einem Bauernhof in Röthlein bei Schweinfurt. Dort gibt es kurz vor den Sommerferien keinen Ölwechsel und keine Autowäsche, sondern einen Reisesegen für Mensch und Fahrzeug. Judith Reinders war dabei.

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00:00:02: Ein krähender Hahn, Kaninchen im Stall und mehr Schweinchen die Gemüse futtern.

00:00:07: Auf dem Bauernhof der Familie Götz in Rödlein gibt es viel zu entdecken – auf dem Feld.

00:00:11: davor spielt sich allerdings eine besondere Szene ab!

00:00:14: Bierbänke ein gedeckter Altar und jede Menge Fahrzeuge.

00:00:19: Stoßstange an Stoßenstange warten Autos, Fahrräder und kleine Tretbull-Docs auf ihren Einsatz.

00:00:24: Favica Benjamin Schimmer zieht mit Weihwasser von Fahrzeug zu Fahrzeug und spendet den Reisesägen.

00:00:30: Worum es dabei eigentlich geht erklärt er.

00:00:32: Ja, ein Gottessegen ist allem gelegen sagt man und so ist es auch.

00:00:36: Wir Menschen sind auf dem Weg in den Urlaub, wir verreißen.

00:00:39: und eines wollen wir, wir wollen in den urlaub aber auch sicher dort ankommen und auch sicher wieder nach Hause kommen.

00:00:46: Und so ist doch wichtig dass Gottes Segen mit uns geht damit das wir behütet und beschützt sind Auf unserem Weg zum Zielort Aber auch wieder nachhause.

00:00:55: zu den Menschen auf die wir warten, die auf uns warten.

00:01:04: Im ökumenischen Gottesdienst mit seinem evangelischen Kollegen Faratubias Wölfel beten sie für einen behüteten Staat in die Ferien.

00:01:11: Im Mittelpunkt stehen dabei nicht die Autos, sondern die Menschen, die damit unterwegs sein werden.

00:01:16: Der Segen soll Sie auf Ihren Wegen begleiten.

00:01:18: Nun wollen wir aber... ...die Autos Die Fahrzeuge, die Fahrräder Das was sie mitgebracht haben segnen Damit dass sie Auf gutem Wege dorthin kommen wo sie hinfahren wollen Und am Ende des Tages, der Woche, des Monats aber auch wieder zurückkehren an dem Ort.

00:01:37: An dem die lieben Menschen, die sie in ihrem Herzen tragen auf Sie

00:01:42: warten.".

00:01:43: Über den Reisesägen freuen sich die Besucherinnen und Besucher.

00:01:46: Warum sie ihre Fahrzeuge segnen lassen hat ganz unterschiedliche Gründe.

00:01:50: Auch wenn schon achtzehn Jahre alt ist?

00:01:52: Aber ich denke mir kann immer noch den Segen vertragen dass halt die nächste Jahre nichts passieren sollte

00:01:59: Weil ich eigentlich aktiv in der Kirche bin und auch für mich das wichtig ist, wenn es gesegnet ist.

00:02:05: Dann traue ich mich weiter zu

00:02:07: fahren.".

00:02:08: Es gibt bei uns den schönen Spruch an Gottes Segen alles Gelegen.

00:02:11: Das habe ich immer im Leben festgestellt, dass es unwahrscheinlich wichtig ist.

00:02:15: Ich hoffe, dass ich trotzdem noch genauso vorsichtig wie Farbe vorher nicht leichtsinnig werde.

00:02:20: Aber ich bin mit einem sicheren Gefühl unterwegs!

00:02:24: Ich bin froh, dass mein Allerchiko noch mal gesegnet ist.

00:02:27: Es ist angenehm ja also das schließt alles mit

00:02:29: ein.".

00:02:30: Dass der Gottesdienst auf einem Bauernhof stattfinden kann, ist der Familie Götz zu verdanken.

00:02:35: Margit Götzt die den Hof gemeinsam mit ihrem Mann leitet hat auch ihre eigenen Fahrzeuge segnen lassen.

00:02:40: sie freut sich über die besondere Atmosphäre.

00:02:42: Das ist unsere Ehre und der Freude, wenn sie kommen.

00:02:44: Ich mache mir aber schon Jahre lang sonst am autofreien Sonder.

00:02:48: Da war es immer so unruhig und hektisch und jetzt sind wir da draußen.

00:02:51: Es ist so viel Schöner, das war wunderbar!

00:02:53: Die haben mich einfach gefreut.

00:02:55: Das ist ein schönes Gefühl, dass man nicht vergessen ist.

00:02:58: Wir fahren uns trotzdem selber, aber vielleicht fahren wir aufmerksam.

00:03:07: Nach dem Gottesdienst und einem gemeinsamen Essen rollen die Fahrzeuge wieder vom Hof – vielleicht mit einem sichereren Gefühl im Gepäck?

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