Von Gastgeberinnen und Gästen

Shownotes

Ein Nebeneffekt des Katholikentags in Würzburg war: Eine volle Stadt, bei der schwer ein offizieller Übernachtungsplatz zu ergattern war. Deswegen waren schon letztes Jahr die Menschen in Würzburg und Umgebung gebeten worden, Übernachtungsplätze bei sich zu Hause bereit zu stellen. Das hat wohl auch erstaunlich gut geklappt: Laut Katholikentagsbüro wurden rund 2400 Betten in privaten Unterkünften bereitgestellt. Burkard Vogt hat sich mit einer Gastgeberin und ihren Gästen getroffen und wollte wissen, wie es so läuft mit der WG auf Zeit.

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00:00:00: Ich finde das total toll, also die Formel ist auch super nett.

00:00:03: Sie hat mir auch Tee gemacht weil ich krank geworden bin und hat mir Sachen angeboten.

00:00:08: Das Frühstück ist auch immer sehr toll, weil man dann aus so einem Miteinander hat... Sehr schön.

00:00:14: Sehr schön findet Lea, dass sie für die Zeit des Katholikentages bei Renate Meier untergekommen ist.

00:00:20: Lea ist aus Hamm in Nordrhein-Westfalen und gehört zusammen mit ihren beiden Freundinnen – die beide Julia heißen – zum Helferinnenkreis beim Großevent.

00:00:29: Die seventy-fünfjährige Renate Meyer wohnt in Burg Grumbach in der Nähe von Würzburg und hat schon letztes Jahr angemeldet, daß sie Katholiktentagsgäste bei sich aufnehmen würde!

00:00:39: Und leider habe ich vielen Gästen absachen müssen, weil immer alles im Spam bei mir gelandet ist vom katholigen Dach.

00:00:48: Erst wie ich da draufgekommen bin, habe ich dann gemerkt dass ich öfter nachschauen muss und es war das Glück für die drei, dass sie zum Schluss noch eine Unterkunft gekriegt haben.

00:00:59: So gesehen hatten Lea und die beiden Julius auch ein bisschen Glück, dass es mit der Unterkunft geklappt hat.

00:01:06: Frau Meyers Motivation war nicht nur das die Besucherinnen das Geld wie ein Hotel sparen können.

00:01:11: Nein!

00:01:12: Das war auch ein wenig Nächstenliebe und ich habe sehr viel Nächsenliebe auch auf meinem Jakobswege fahren, den ich... gegangen bin, oftmals.

00:01:20: Und dann wenn ich abends immer kein Bett noch gefunden habe, dann hab' ich mich irgendwie beim Fahrer- oder Gloster gemeldet und die haben ja jederzeit eine Unterkunft besorgt.

00:01:28: Aus der Erfahrung heraus weiß ich wie schwer es ist auch Plätze zu finden, bezahlbare Plätze dann auch.

00:01:35: Die drei jungen Frauen aus Hamm waren schon auf einigen Kirchentagen als Helferinnen mit dabei und sie kennen es beispielsweise auch wie es ist, wenn man in einer Schule untergebracht ist.

00:01:46: Das war dann natürlich nicht nur weniger heimlich sondern auch sehr einfach!

00:01:51: Julia nennt als Beispiel, dass

00:01:52: man auch einfach so diese Duschmöglichkeit nicht immer hat und teilweise drei vier Straßen weiterlaufen muss um irgendwie bei einer anderen Schule duschen zu müssen.

00:02:01: Das ist bei Frau Meier natürlich viel einfacher und dazu kommt die gute Atmosphäre erklärt der andere Julia.

00:02:08: Ja also ich fand es auf jeden Fall auch so vom ersten Moment her sehr herzlich.

00:02:14: Wir standen halt vorher schon im Kontakt.

00:02:16: Frau Meyer hatte uns dann direkt unten an der Haltestelle Abgeholt.

00:02:21: Genau, dann war es so dass die andere Julia auch erst was später angekommen ist.

00:02:25: sie wird dann auch aus Würzburg abgeholt und genau man ist so ganz gut im Austausch sage ich mal dann morgens und abends.

00:02:34: auf jeden Fall man unterhält sich.

00:02:36: Klingt ein bisschen nach Win-Win das sieht Frau Meier genauso.

00:02:40: Ja also für mich ist es überhaupt keine Belastung im Gegenteil des Miteinander Ja, auch für mich erfrischend.

00:02:46: Mein Mann ist jetzt zwei Jahre gestorben vor zwei Jahren und ich bin immer allein eigentlich viel.

00:02:50: die Kinder wohnen halt nicht gerade um die Ecke Und von der Seite bin ich immer froh wenn ich dann Ansprache habe was neues erfahre und Ich bin begeistert.

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